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Batterie zu Batterie 4 Stufen Digital Ladegerät - Installationsanleitung

figure 8

Platzieren Sie es so gut es nur geht an einen kalten, trockenen und belüfteten Platz. Meistens ist dieser kühle Ort mehr ein Wunschdenken, aber trotzdem sollte der Einbauort so kühl und belüftet wie möglich sein. Und so nah wie möglich an der Eingangs-(Starter-)batterie.
Dieses im Hinterkopf behaltend, werden Sie bestimmt bemerkt haben, dass dieses Gerät mit einem Kühgehäuse und 3 Lüftern geliefert wurde. Seien Sie nicht überrascht, wenn Sie in Nordeuropa diese Lüfter nicht laufen sehen, da diese Einheit für eine Umgebungstemperatur von 40Grad Celcius gebaut wird. Sollten
Sie die Einheit in einem heissen Maschinenraum einbaün müssen, wäre das gezwungenermassen in Ordnung.

figure 1

Anschluss:
Beim Anschluss des Gerätes an die Batterien achten Sie auch gute Belüftung der Batterien, da es beim Anschluss zum Funkenflug kommen könnte. Beim Konfektionieren von Anschlusskabeln achten Sie darauf möglichst starke Kabel zu verwenden. Denn das Gerät misst direkt an den Ein- und Ausgängen. Ein
stärkeres Kabel vermindert den Spannunsgverlust und erhöht damit den Wirkungsgrad des Gerätes.
Schliessen Sie zürst das Kabel vom Gerät "BATTERY TO BE CHARGED" zu der Batterie, die effektiv geladen werden soll. Anschliessend das Kabel vom Gerät "BATTERY INPUT" zur Starterbatterie (die Batterie, von der die Ladung kommen soll). Erst als letztes das Negativ/Minus-Kabel verbinden.
Achten Sie bitte unbedingt darauf, dass die Spannung an der Eingangsbatterie, wenn der Motor läuft grösser als 13.5V ist. Somit ist ein Einsatz von Trenndioden zwischen der Lichtmaschine und der Starterbatterie nicht sinnvoll.

figure 2

Einstellung des Batterietyps
Stellen Sie den Batterietyp gem. Fig 8, Pkt. 12 ein.

Wir unterscheiden zwischen 4 Batterietypen:
1) offene Blei-Säurebatterien, bei denen man den Verschluss der Batterie aufdrehen und mit Wasser auffüllen kann. Diese sind mit Abstand die besten Batterietypen mit einer schnellen Aufladekapazität und langer Lebensdaür (max 14.8V/20°C). Die Ausgleichsladungszeit beträgt zwischen 1 - 3 Std. und
wird automatisch berechnet.
2) Gel/ EXIDE spec. Diese funktionieren auf EXIDE’s Empfehlungen mit einer Spannung von 14.4V (20°C). Die Ausgleichsladungszeit beträgt mindestens 12 Std. und wird automatisch berechnet.
3) Gel USA spec: Aus uns unbekannten Gründen möchten die Amerikaner ihre eigene Ladecharakteristik haben. Trotz der Eigenständigkeit Europas gegenüber, soll die Ladespannung maximal 14.1V betragen. Die Ausgleichsladungszeit beträgt zwischen 4 - 10 Std. und wird automatisch berechnet.
4) geschlossene Säurebatterien & AGM: Hier ist die maximale Ladespannung 14.4V (20°C). Die Ausgleichsladungszeit wird automatisch berechnet und beträgt zwischen 4 und 8 Std. Einige AGM Batterien brauchen nur 14.1 Volt, sollte dieses bei Ihnen der Fall sein, so ändern Sie die Einstellung auf Amerikanischen Standard um. Sollten Sie Zweifel haben, fragen Sie am besten den Hersteller.

Mein Rat ist: nutzen Sie am besten gleich offene Säurebatterien, welche mit Abstand auch die günstigsten sind. Meiden Sie Gel-Batterien für schnelle Ladekreisläufe, da die Nachladerate dieser sehr langsam ist.
Bringen Sie das Gerät so nah wie möglich an der Eingangsbatterie an. Beachten Sie dabei die vorangegangenen Punkte. Sollten Sie diese in einem abgeschlossenen Maschinenraum, wie zum Beispiel in einem kleinen Boot, dessen Maschinenraum mit Schalldämmung isoliert wurde, anbringen wollen, dann tun Sie dieses so tief wie nur möglich. Optimal ist es natürlich diese ausserhalb des Maschinenraums in der Nähe der Batteriebox anzubringen. Denken Sie immer daran, dass das einzige luftgekühlte Gerät Ihre Lichtmaschine ist. Haben Sie einen vollkommen geschlossenen Raum ohne Lüftung, dann seien Sie nicht überrascht, wenn Sie regelmässig Ihre Lichtmaschine zerstören. Sollte der Maschinenraum vollkommen abgedichtet sein, dann packen Sie am besten einen Lüftung von aussen an die Lichtmaschine, so dass diese die Luft rauszieht und sich selber kühlt. So beugen Sie Lichtmaschineproblemen vor.

figure 3

Batterietemperatur:
Schliessen Sie einfach den beiliegenden Temperatursensor an einen der Batteriepole an (einfach so, wie er ist! Nicht das Kabel abklemmen oder den Sensor (im Ringterminal) beschädigen!!) und die 2 Kabelenden werden an die entsprechende Klemme. Drücken Sie einfach den kleinen Hebel runter und stecken Sie eine Leitung in jeder Seite ein. Es besteht keine Polung auf den Leitungen. Seien Sie sicher, dass Sie den kleinen Temperatursensor, der sich in dem Ringterminal befindet, nicht beschädigen, da dieses den Prozessorchip
zerstören würde. Die Ausgangspannung würde sich im Vergleich zu der vom Hersteller angegebenen Batterieladetemperaturkurve verringern, die Batterie-temperatur würde 50 Grad Celsius erreichen, was dazu führen würde, dass die Einheit die Ladung abschalten würde.

figure 4

Lichtmaschinen-Temperaturüberwachung:
Dieses ist ein weiterer, mitgelieferter Temperatursensor, der mit dem Gehäuse der Lichtmaschine (7) verbunden werden sollte. An dem Gerät wird dieser an der entsprechenden Klemme befestigt. Wenn die Lichtmaschine eine Temperatur von ca. 100°C erreicht, schaltet das Gerät ab.
Die LED 15 signalisiert dieses am Gerät und an der Fernbedienung. Sobald der Generator wieder abgekühlt ist, wird das System automatisch wieder gestartet.


figure 5
Batterie-Spannungssensor (8):
Hier verbinden Sie ein Kabel von der entsprechenden Klemme mit dem Pluspol der zu ladenden Batterie.
Die Spannung wird anschliessend mit an der Batterie gemessen, um einen eventüll vorhandenen Spannunsabfall auf dem positiven Kabel auszugleichen.

Fernbedienung: (13)
Ein optionales Extra, das komplett mit einem Display geliefert wird.
Siehe Skizze 5 - 6 für die Bedienung der Fernbedienung.

figure 6

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